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Probebetrieb: DRK-Krankentransportwagen im November rund um die Uhr im Einsatz

Neuerung in der Service- und Krankentransport gGmbH, einer hundertprozentigen Tochter des DRK-Kreisverbandes Böblingen: Im November dieses Jahres wird einen Monat lang ein Krankentransportwagen (KTW) einen Monat lang rund um die Uhr im Einsatz sein.

DRK-KTW einsatzbereit (von links): Jürgen Schmid (stellvertretender Leiter der DRK-Rettungswache Sindelfingen), Rettungsdienstleiter Gerhard Fuchs, Rettungssanitäterin Katharina Mezger, Rettungsassistent Sebastian Mathes und Kreisgeschäftsführer Wolfgang Breidbach.

Dazu erklärt Wolfgang Breidbach, DRK-Kreisgeschäftsführer und Geschäftsführer der Service- und Krankentransport gGmbH: "Aus Verantwortung gegenüber den Patientinnen und Patienten haben wir uns entschlossen, probeweise einen Monat lang einen 24-Stunden-Betrieb anzubieten. Obwohl uns von Seiten der Kostenträger ein solcher 24-Stunden-Dienst des Krankentransportwagens nicht in vollem Umfang refinanziert wird. Da bei uns im Roten Kreuz jedoch die Menschlichkeit an erster Stelle steht, werden wir das aus dem Probebetrieb zu erwartende Defizit selbst tragen."

Breidbach wie auch DRK-Rettungsleiter Gerhard Fuchs, Mit-Geschäftsführer der Service und Krankentransport gGmbH, weisen in der Pressemitteilung des DRK-Kreisverbandes Böblingen darauf hin, daß sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Krankentransport dazu bereit erklärt hätten, den Probebetrieb einen Monat lang durch Mehrarbeit zu gewährleisten. "Das entspricht dem Credo unseres Gründers Henry Dunant, helfen, ohne zu fragen wem. Und daraus erwächst für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch im DRK-Krankentransport die Verpflichtung, diesen Dienst im Geiste Henry Dunants für betroffene Menschen und damit für unsere gesamte Gesellschaft zu leisten. Das verdient deshalb Respekt und Hochachtung."

Breidbach und Fuchs betonen außerdem, daß die Ergebnisse und Erfahrungen des einmonatigen Probebetriebs sorgfältig ausgewertet und transparent veröffentlicht würden. Auf dieser Grundlage werde dann geprüft, ob ein weiterer Einsatz rund um die Uhr angeboten werden könne. Unabhängig davon bleibe jedoch die Forderung und Erwartung des Roten Kreuzes im Raume, von den Krankenkassen kostendeckende Entgelte für den Krankentransport erstattet zu bekommen. "Auch das gebietet die Menschlichkeit."

6. November 2018 12:00 Uhr. Alter: 13 Tage